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Archiv: März 2012

:: Wochen(end)Rückblick ::

[Wetter] Von sommerlich sonnig und warm bis grau, windig und kalt war alles dabei. Und nachdem ich Verschwörungstheorien ja durchaus was abgewinnen kann, sag ich mal: am Mittwoch und Donnerstag waren bei uns extrem viele Flugzeuge unterwegs, die ziemlich “interessante” Wolken und Kondensstreifen hinterließen, die sich nicht auflösten, in schön engem Gitternetzmuster. Hm, ja.

[Gemacht] Einen Quilt :D (zumindest habe ich ihn beendet, genäht hab ich länger dran – Bilder demnächst). Einen neuen Quilt geplant, dessen Fertigung sich vermutlich lange hinziehen wird, weil ich ihn komplett selbst designe und immer stückchenweise als Quilt-as-you-go nähen werde. Viele Brennesseln gepflückt – mit der richtigen Technik kann frau das mit bloßen Fingern, ohne sich zu pieksen. Ich war in Heidelberg und mit meinem Mann essen, im besten AsiaWok ever (aus Wuppertal kenne ich es gar nicht, daß es dermaßen viele asiatische Schnellimbisse gibt, aber hier sind sie eigentlich an jeder Ecke zu finden – und die Qualität schwankt stark). Viel in der Sonne gesessen. Gelesen. Geträumt. Geputzt. Eingekauft.

[Gehört] Amatorski, Gotye, Cowboy Junkies (Anspieltip: Baby, Please Don’t Go), Moloko, Puscifer und natürlich Harry Potter. Diesmal Nummer 4.

[Gelesen] Luisa Francia: Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT.

[Getrunken] Kräuterteechen, Darjeeling, Wasser.

[Gegessen] Viel frisches Grünzeug, das jetzt direkt vor meiner Haustür wächst. Ein sehr feines Pastagratin mit Tomaten, Broccoli und Artischocken. Graupen-Chili. Gemüse in Thai-Curry-Kokossauce (scharf!). Pasta mit Rahmlauch. Heute gibt’s nochmal neue Kartoffeln mit Bärlauchrahm.

[Bewegt] Jeden Tag 8 km geradelt und Yoga. Außerdem öfter mal die Treppen rauf und runter, was für mich definitiv Leistungssport ist.

[Gedacht] Ich bin glücklich. So richtig rundum glücklich und zufrieden.

[Gelacht] [Gestaunt] Über einen peruanischen Scherentänzer, der in einer Hand zwei je ein Kilo schwere Scherenklingen hält (und spielt) und quasi nebenher so eine Art Streetdance aufführt. Der Hammer. Das seh ich mich auch schon machen, so in zwei Monaten, dank Yoga^^

[Gefreut] Über einen Handlauf (kann sich über sowas eigentlich nur eine Frau mit Behinderung freuen?). Darüber, daß allmählich eine Katzenfreundschaft zwischen Ivy und Fietzel entsteht, weil Fietzel unbedingt mit Ivy befreundet sein will und es immer wieder versucht :D

[Geärgert] Über einen saudummen Paketdienst, der eigentlich ausbügeln sollte, was ein saudummer Kommissionierer vergeigt hat, es aber nicht hinkriegt.

[Gelernt] Beim Rollschneider öfter mal die Klinge austauschen. Ich hatte mir zwar irgendwann mal einen Klingenschärfer gekauft, aber für Patchwork reicht mir das nicht, weil ich da absolut präzise sein muß.

[Gekauft] Nix Spektakuläres. Obwohl….doch! Habe heute beim Einkaufen BabyBananen gefunden, die ich schon ewig mal wieder essen wollte. Yum!

[Spirituelles] Träume mit Botschaften, über die ich mich freue, die mir zu verstehen und aufzulösen versuchen. Und ich habe mich darüber gewundert, mit welcher Selbstverständlichkeit sich Menschen, deren Kultur nicht seit 2000 Jahren vom Christentum zerstört wurde, an die Götter wenden und wie schwer es uns doch fällt, diese überhaupt zu erspüren, zu kontaktieren.

[Und sonst so?] Hab ich nicht jüngst rumgetönt, ich sei nur einmal erkältet gewesen? Jetzt bin ich es wieder. Ich tröste mich damit, daß ich mich nicht aushäusig angesteckt habe, sondern beim Knutschen. Immerhin.

[Ausblick auf die nächste Woche] Osterferien Teil 1. Hals pflegen. Nochmal Heidelberg.

Amala Krähenfeder, 31.03.2012, 17:34 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Bärlauchrezepte ::

Dieses Jahr spitzt der Bärlauch superfrüh aus der Erde – wie wunderbar! Am letzten Wochenende habe ich meinen fußfitten Mann quer durch’s Gemüse gescheucht, um einen riesigen Korb Bärlauch zu pflücken, natürlich immer nur ein, zwei Blättchen pro Pflanze. Geputzt und leicht feucht hält er sich in einer luftdichten Dose im Kühlschrank locker eine Woche, ohne an Aroma einzubüßen, doch frisch gepflückt ist er am allerbesten, direkt von der Hand in den Mund. Diese Woche habe ich mir jeden Tag zum Frühstück eine Bärlauchbrühe gemixt: einfach 250 ml handwarme Gemüsebrühe mit einer guten Hand voll Bärlauch mit dem Pürierstab aufschlagen. Wenn die Brühe wirklich nur handwarm ist, bleibt die Rohkostqualität des Bärlauchs dabei erhalten.

Dann hatten wir neue Kartoffeln mit Bärlauchrahm. Also, wenn ich niederknien könnte, hätt’ ich’s glatt gemacht. Köstlich! Pro Person ca. 300 g neue Kartoffeln in der Schale garen (dauert etwa 20 min.). 200 g Cashewkerne mit 1 l Gemüsebrühe feinmixern (welche keinen Hochleistungsblender hat, weicht die Kerne am besten vorher ein Weilchen ein, dann geht’s auch mit Pürierstab), in einen Topf umfüllen und unter Rühren aufkochen, bis die Sauce anzieht. Eine große Hand voll Bärlauch dazugeben und nochmal kurz mit dem Pürierstab durchgehen. Kartoffeln aufschneiden, Bärlauchrahm drauf und mit einer Prise Kräutersalz abschmecken. Dazu hatten wir noch Broccoli und Eichblattsalat, ein sehr grünes Essen :) Was mich immer fasziniert, ist die Sämigkeit dieser Cashew-Creme. Das habe ich niemals auch nur ansatzweise mit Kuhsahne oder -käse so hinbekommen. Und die Cashew-Sahne liegt auch nicht schwer im Magen. Hach ja.

Dieselbe Sauce schmeckt auch sehr fein in einem Pastagratin mit gemischtem Gemüse.

Amala Krähenfeder, 29.03.2012, 14:14 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 7 Kommentare

:: Die Höhle der vergessenen Träume ::

…hat Werner Herzog seine Doku über die Chauvet-Höhle genannt. Die Höhle, die erst 1994 zufällig entdeckt wurde, birgt einen einzigartigen Schatz: die bislang ältesten bekannten Höhlenmalereien der Welt, die sich vermutlich vor allem deswegen so gut erhalten haben, weil der Höhleneingang vor vielen tausend Jahren durch einen Erdrutsch verschlossen wurde. Heute ist die Chauvet-Höhle mit einer Panzertür verschlossen und der Zugang ist nur wenigen Personen an wenigen Tagen im Jahr gestattet, um die Malereien bestmöglich zu konservieren. Einen kleinen Einblick gibt’s hier und die DVD kann ich nur empfehlen.

Amala Krähenfeder, 29.03.2012, 13:32 | Abgelegt unter: SchaMagisches | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Farbverlaufsquilt ::

Ich gebe zu: dieser Quilt erweckt den Anschein, als hätte ich für ihn jede Menge Scraps, also Reste vernäht. Das täuscht. Die 360 bunten Flicken waren nämlich ein Stoffpaket und der fertige Quilt war ein Projekt im letzten (oder vorletzten – ich bin da nicht so up to date) PatchworkMagazin. Dort wurde das Top allerdings mit der Rückseite verstürzt und nur punktuell gequiltet, wohingegen ich ein ganz klassisches QuiltSandwich mit Binding fabriziert habe.


Fertige Größe: ca. 1,50 m x 2,20 m – wirkt aufgrund des Weitwinkels etwas kleiner. Tatsächlich finde ich den Quilt riesig. Die Rückseite besteht aus brombeerfarbenem Polarfleece.

Amala Krähenfeder, 28.03.2012, 13:30 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare

:: Eine Seifenschale ::

…hat Petra für mich getöpfert, passend zu meinem künftigen Badezimmer. Außerdem hat sie mir einen schnuckligen Hasen und Schokomarienkäfer mitgeschickt – ganz herzlichen Dank.

Dafür bekommt sie von mir Gewürze.

Amala Krähenfeder, 28.03.2012, 13:17 | Abgelegt unter: Täusche | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Decluttering ::

…oder etwas weniger kapriziös formuliert: Aufräumen ist bei mir immer noch Thema. Seit unserem Umzug im letzten August habe ich eine schier unfassbare Menge von Zeug rausgeschmissen. Küchengeräte, Geschirr, angeschlagene Vasen, verquaste Klamotten, überschüssige Deko, Gartenmöbel, die ich schon immer unbequem fand, Geschenke, die ich noch nie mochte, doppelt vorhandene Bücher, niemals gelesene Zeitschriften und und und. Ein ganzer Berg. Manche Dinge fanden eine dankbare Abnehmerin und ein neues Zuhause, andere landeten schlicht auf dem (Sperr)Müll. Vermisse ich etwas davon, auch nur ein Teil? Nein. Gar nicht. Im Gegenteil, ich fühle mich regelrecht befreit. Mein Haus ist nicht mehr vollgestopft, ich kann frei atmen und mich frei bewegen. Und die Dinge, die ich behalten habe, die ich also wirklich mag und benutze, kommen so viel besser zur Geltung.

Und doch gibt es einen Ort, den ich partout nicht aufgeräumt bekomme: meinen Laptop-Arbeitsplatz. Der ist ungefähr einen Viertelquadratmeter groß, aber was sich da alles stapelt, ist nicht feierlich. Ein Bild davon gibt’s übrigens nicht, weil hier viele persönliche Sachen lagern. Aber ich zähl mal ein paar Dinge auf, die sich hier befinden: Handtrainer, Schere, zwei Kleberoller, Photoklebestreifen, Speicherkartenauslesegerät, Italienischkurs, Taschentücher, Notizblöcke, Karteikarten, Telefone, eine Zuckerdose, eine DVD, unbeantwortete Briefe, eine Tüte Datteln, mehrere Stifte, Handcreme, Photos, ein Tagebuch, Origamipapier, …. Und ja, es ist wirklich maximal ein Viertelquadratmeter. Ich habe also hier so eine Art Raumwunder kreiert. Ähem.

Dieser Ort geht mir total auf den Keks. Denn alles, was sich hier befindet, brauche ich tatsächlich an dieser Stelle. Im Zugriff. Es macht keinen Sinn, die Sachen woanders zu lagern. Habe ich schon probiert und es hat mich einfach grantig gemacht, ständig aufstehen und meine eigentliche Arbeit unterbrechen zu müssen. Mein Mann hatte mir vor zwei Jahren, noch im alten Zuhause, eine rollbare Holzkiste für unter dem Tisch geschenkt. Die Kiste ist toll, aber was nützen mir die Sachen unterm Tisch? Der Effekt ist, daß die Kiste mit weiterem Zeug gefüllt wurde, das ich nie benutze, und unterm Tisch vermodert. Ich glaube, ich sollte sie mir mal vorknöpfen.

Für auf dem Tisch habe ich mir jetzt eine Art Mini-Schubladentürmchen gekauft, mit vier Schubladen. Vom Format her etwas größer als ein Din A 4 Blatt und etwa 30 cm hoch. Bis auf die Zuckerdose und den Italienischkurs müßte ich da eigentlich alles unterkriegen. In den kommenden Tagen sollte sie ankommen und dann wird hoffentlich auch diese Wirrwarrzone ein Ende nehmen.

Was mir dann auch noch in den Sinn gekommen ist: es ist gar nicht so einfach, Decluttering zu betreiben, wenn frau mit drei Menschen zusammenlebt, die das alles irgendwie anders / nicht so eng / “entspannter” sehen. Wir haben zwar alle ein eigenes Zimmer, aber es gibt eben auch Räume, die wir gemeinsam nutzen, wie z.B. die Küche. An unserem Kühlschrank sammelt sich immer irre viel Zeug an, angefangen bei Postkarten und Rezepten über wichtige Formulare bis hin zu Kinderzeichnungen und Schulzettel. Ich miste das jetzt regelmäßig und ziemlich rigide aus; wer Zeug dranpappt, muß damit leben, daß es womöglich im Müll landet. Ähnlich ist es mit drei Weidenkörbchen, die ich gekauft habe, um Teedosen und unsere Rohkostreibe schön und doch direkt verfügbar zu verstauen: auf einmal türmten sich dadrauf Lebensmittelpackungen. Nicht, daß wir nicht zwei große Vorratsschränke hätten… Ich habe einfach die Hoffnung, daß sich das im Laufe der Zeit einspielt, wenn die Männer sehen, daß ich es mit der Ordnung ernstmeine :mrgreen: Denn eigentlich mögen sie es auch so lieber.

Wie handhabt Ihr das mit dem Aufräumen? Ist Euch das wichtig? Habt Ihr Tricks und Kniffe, die Ihr teilen mögt? Wie erlebt Ihr das im Zusammenleben mit anderen Menschen, die womöglich andere Ordnungen haben und brauchen?

Amala Krähenfeder, 27.03.2012, 19:26 | Abgelegt unter: FamilienLeben | RSS 2.0 | TB | 9 Kommentare

:: Nochmal – Equinox ::

Heute haben mein Mann und ich unser Ostararitual gefeiert. Unser Ritualplatz: die Steinobstallee auf dem Michelsberrig.

Natürlich waren bei diesem schönen Wetter viele Spaziergängerinnen unterwegs, was mich erstmal beim Ritualisieren nicht stört. Zufällig hatten wir aber noch in unserem portablen Ritual-Kit folgende Preziosität dabei:

*gacker* Interessanterweise kamen allerdings tatsächlich keine Spaziergängerinnen mehr, nachdem wir das Pülverchen um unser Bänkle verstreut hatten.

Inhaltlich ging es um das Wiedererwachen, das Sich-Öffnen. Mit Salbeirauch und Wasser für die Alten. Und ich habe festgestellt, daß für mich in spiritueller Hinsicht ein neuer Wind weht: mir sind andere Dinge wichtig geworden. Mein Mann und ich ritualisieren jetzt seit fünf Jahren miteinander, haben einige Jahreskreise gemeinsam durchschritten. Während mir früher wichtig war, ein magisches Ziel zu haben, geht es mir heute eher um die Spiritualität des Alltags, um das Sich-Einfühlen, Zuhören, auf Empfang stellen. Mir ist bewußt geworden, daß ich meine Ziele nicht notwendigerweise mit Magie erreichen muß, weil es oft einfach schon genügt, mich entsprechend einzutunen und zu handeln, außer jemand kapiert es partout nicht und ich muß nachdrücklich werden. Magie ist für mich nicht Mittel zur Wunscherfüllung, sondern eher ein Mittel zur Bewußtwerdung dessen, was war, was ist und was sein könnte.

Amala Krähenfeder, 25.03.2012, 18:07 | Abgelegt unter: SchaMagisches | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

:: Wochen(end)Rückblick ::

[Wetter] Strahlend schön, sonnig und sommerlich warm. Kurzarmwetter.

[Gemacht] Die vergangenen Tage waren betriebsam. Ich habe meine ellenlange To-Do-Liste um einige Punkte abarbeiten können, vor allem in Hinsicht auf Mails und Briefe. Ein Quilttop ist fertig geworden (und Bilder meines letzten Quilts hab ich immer noch nicht gemacht, dabei ist er so hübsch). Ich war mal wieder im Baumarkt, aber auch auf meinem Berg und im Wald, wo ich Bärlauch gefunden und Blaumeisen beim Nisten zugeguckt habe. Ich hatte zwei Einzeldates mit meinen Männern – von dem einen habe ich hier schon erzählt und beim anderen waren wir thailändisch essen und danach Schmetterlinge gucken. Ich hab viel in der Sonne gesessen, Wildkräuter und Obst gefuttert und dabei Tagebuch geschrieben. Und unsere Photowand hab ich auch neu gestaltet.

[Bewegt] Täglich Yoga und radeln (zwischen 5 und 10 km täglich – das finde ich schon gar nicht so schlecht). Bissi Gymnastik für obenrum.

[Gehört] Vor allem Amatorski, Nina Simone und Moby.

[Gelesen] Immer noch “So weit die Füße tragen”. Aber es ist ein Ende in Sicht.

[Getrunken] Viel, viel Wasser. Irgendwie entschlackt mein Körper gerade von selbst, vielleicht wegen der Mischung aus Yoga & mehr Wildpflanzen. Wasser mit selbstgemachtem Ingwer-Zitronen-Sirup. Und natürlich Darjeeling.

[Gegessen] Löwenzahn, Giersch, den ersten Bärlauch und andere Wildis. Zwiebelsuppe. Scharfes Kokoscurry mit Reis. Pasta mit Spinatpesto und Bohnen. Gefüllte Champignons. Kartoffeln mit Bärlauchrahm.

[Gedacht] Ich finde es immer schwieriger, Filme zu finden, die mich wirklich ansprechen und berühren. Die meisten finde ich dumm, frauen- und tierverachtend, oberflächlich und langweilig. Sie kolportieren ein Weltbild, das ich zutiefst krank finde. Und diese Sommerzeit-Umstellung finde ich sowas von unnötig, jedes Jahr wieder.

[Gefreut] Darüber, daß ich nächste Woche meine neuen Schuhe abholen kann, gerade perfekt passend dazu, daß es wärmer wird. Über Fugenmasse im Badezimmer :D Über jede Menge Blumen und Kräuter im Garten und natürlich über den ersten Bärlauch – das ist mir immer ein Fest.

[Geärgert] Über ein verschüttetes Glas Wasser. Sowas passiert immer an den falschen Stellen.

[Gelernt] Mein Teleobjektiv hat eine Macro-Einstellung.

[Gekauft] Baumarktkram. Pflanzen für den Garten: Salbei, Thymian, Rosmarin, Borretsch, Margeriten, eine Magnolie, Kräutersaatscheiben, …

[Spirituelles] Im Wald in der Sonne sitzen, von daumendicken Hummeln umschwirrt dem vielstimmigen Lied der Vögel lauschen, frisches Grün schnargeln…

[Und sonst so?] Ich habe festgestellt, daß ich bei bestimmten Dingen (s. Gema-Artikel) lieber auf der sicheren Seite bin – und nicht mehr bereit, mich dafür zu streiten oder eine Abmahnung zu riskieren.

[Ausblick auf die nächste Woche] Schuhe abholen <3  Nochmal essen gehen. Quilten.

Amala Krähenfeder, 25.03.2012, 10:00 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Nahrung als Heilmittel ::

Diese Dokumentation hat mich sehr berührt. Es geht darum, daß das Schlüssel zur Heilung vieler Gebrechen und Krankheiten schlicht in unserer Nahrung liegt. Viele chronische und lebensbedrohliche Krankheiten wie z.B. Herzerkrankungen / Bluthochdruck, Krebs, Depressionen etc. können durch gesunde Kost in ihrem Verlauf gemildert oder sogar geheilt werden. Besonders interessant für mich persönlich waren die Passagen, in denen es um die Verbesserung des Zustands durch die Gabe von Vitaminen / Spurenelementen ging, sei es nun bei Depressionen oder Krebs. Tatsächlich erinnerte mich das an einen Arzt, der, als ich ihm erzählte, daß es mir deutlich besser geht, wenn ich regelmäßig über den Tag verteilt Magnesium nehme, meinte, das sei ja Schwachsinn und sogar gefährlich. Daß die Medikamente, die er mir verschrieb, deutlich gefährlicher sind, hat er mir natürlich nicht aufgetischt. Mit gesunder Kost, Vitaminen & Co. ist für die Ärzteschaft und die Pharmaziebetriebe ja auch nichts zu verdienen.

Dazu möchte ich noch eine sehr persönliche Sache erzählen: ich war depressiv. Ich habe mich viele Jahre mit Depressionen herumgeschlagen, mal mehr, mal weniger schlimm, aber eigentlich kannte ich den Zustand von nicht-depressiv bzw. nicht-ermattet schlicht nicht. Seit einem Jahr ernähre ich mich nun vegan. Als ich anfing, mich mit Veganismus zu beschäftigen, stieß ich immer wieder auf die Info, daß Veganerinnen ihren Vitamin-B12- und ihren Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrollieren lassen sollen (obwohl auch bei Omnivorinnen eine Mangelversorgung vorliegen kann, ist ja klar). Ich habe das also mal machen lassen und die 60 € investiert. Es stellte sich heraus, daß vor allem mein Vitamin-D-Spiegel unter aller Kanone war. Ok, durch die Behinderung bekomme ich nicht besonders viel Bewegung an frischer Luft im Sonnenschein. Ich begann also, Vitamin D zu supplementieren. Es dauerte schlappe drei Wochen, bis sich etwas Tiefgreifendes veränderte. Ich fühlte regelrecht, wie die Schwere, die Niedergeschlagenheit von mir abfielen. Zugleich nahm ich deutlich mehr Cashew-Kerne zu mir (ihre antidepressive Wirkung wird auch in der oben verlinkten Doku angesprochen) bzw. überhaupt mehr Obst, mehr Gemüse, mehr Rohkost. Heute, gerade mal ein Jahr später, würde ich mich als frei von Depressionen bezeichnen (und das, wo mein Vitamin-D-Spiegel immer noch nicht optimal ist, btw, aber jahrelanger Mangel läßt sich eben nur sehr schwer ausgleichen). Ich persönlich blicke also auf eine Heilung zurück, die durch die Gabe von Vitaminen und gesunder Pflanzenkost geschehen ist. Passend dazu ein sinngemäßes Zitat aus dem Film: “wer mangelernährt ist, muß depressiv sein. Also stellen Sie das ab und ernähren Sie sich gesund” :D Einer der interviewten Ärzten sagte noch etwas, das ich ganz wunderbar finde, nämlich sinngemäß: “wir tun uns schwer damit, eine einfache Therapie zu akzeptieren. Der einzige Grund, es nicht damit (Vitamine, Pflanzenkost) zu versuchen, liegt darin, daß man Verantwortung übernehmen muß, und doch ist das der einzige Weg”.

Amala Krähenfeder, 23.03.2012, 15:52 | Abgelegt unter: Ernährung | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: EqualPayDay 2012 ::

Heute ist EqualPayDay. Dieser Tag markiert den Zeitraum, den Frauen rechnerisch über das Jahresende hinweg länger arbeiten müssen, um auf dasselbe Gehalt  zu kommen, das ein Mann bis zum Jahresende einfährt – im gleichen Job. Symbolisiert werden die roten Zahlen in den Börsen der Frauen durch die rote Tasche.

Amala Krähenfeder, 23.03.2012, 11:54 | Abgelegt unter: Gynozentrisches | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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